
So, Lena ist entthront. Aserbaidschanischer Schnulzenpop räumte beim Eurovision Song Contest in Düsseldorf groß ab; die Überraschung des Tages war aber der jazzende Italiener Raphael Gualazzi, der sich überhaupt nicht um ESC-Konventionen scherte, damit genau den Nerv des Publikums traf und den zweiten Platz schaffte. Als Sympathieträger wurden die moldawischen Hüte oder Irlands Chaostwins gehandelt; ich halte es da mehr mit Bosnien, deren Balkanfolk-Jahrmarktstruppe so viel natürlicher daher kam und den verdienten sechsten Platz holte. Aber immerhin, uns Lena hat sich doch gar nicht so schlecht geschlagen. Und damit zu etwas viel Wichtigerem: Auch der Gedankendeponie Song Contest 2011 ist entschieden, den Kamil mit Polen gewann, wobei ich mit der Slowakei einen ordentlichen 12. Platz belegte. Also so gut wie die moldawischen Hüte, und das ganz ohne schrägen (oder überhaupt irgendwelchen) Gesang. Mein Favourit Belgien hat übrigens einen ebenfalls tollen 3. Platz geschafft.
Enjoy Bosnien. Keine Ahnung von Coreographie und mit einem Sänger, der aussieht wie eine Mischung aus Christoph Waltz und Christopher Lee. Aber unwahrscheinlich sympathisch.
Jazz aus Italien:
Und zu guter Letzt der GSC-Gewinner aus Polen:

May 16, 2011 @ 18:58:05
Hehe, dank Twitter weiß ich sogar ausnahmsweise wovon du redest
Aber abgesehen davon, wird das bestimmt bei kamil nächstes Jahr eine wesentlich bessere Sause als das Spektakel in Sibiren (oder so ähnlich).
May 16, 2011 @ 19:38:54
Ja, dafür können wir wohl ausgehen. =D
May 16, 2011 @ 20:11:33
Vielen lieben Dank noch mal für die 12 Punkte für Belgien.
May 17, 2011 @ 11:06:35
Danke von meiner Seite für die Vorstellung der wohl einzigen Band des Contests, die auch dauerhaft bei mir hängen bleiben wird.