ESC & GSC 2011 – Die Gewinner

So, Lena ist entthront. Aserbaidschanischer Schnulzenpop räumte beim Eurovision Song Contest in Düsseldorf groß ab; die Überraschung des Tages war aber der jazzende Italiener Raphael Gualazzi, der sich überhaupt nicht um ESC-Konventionen scherte, damit genau den Nerv des Publikums traf und den zweiten Platz schaffte. Als Sympathieträger wurden die moldawischen Hüte oder Irlands Chaostwins gehandelt; ich halte es da mehr mit Bosnien, deren Balkanfolk-Jahrmarktstruppe so viel natürlicher daher kam und den verdienten sechsten Platz holte. Aber immerhin, uns Lena hat sich doch gar nicht so schlecht geschlagen. Und damit zu etwas viel Wichtigerem: Auch der Gedankendeponie Song Contest 2011 ist entschieden, den Kamil mit Polen gewann, wobei ich mit der Slowakei einen ordentlichen 12. Platz belegte. Also so gut wie die moldawischen Hüte, und das ganz ohne schrägen (oder überhaupt irgendwelchen) Gesang. Mein Favourit Belgien hat übrigens einen ebenfalls tollen 3. Platz geschafft.

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Gedankendeponie-Song-Contest 2011

Im letzten Jahr hatte ich Konnas Gedankendeponie-Song-Contest leider verpasst, diesmal veranstaltet Vorjahressiegerin Julia den Wettbewerb, und ich bin dabei – als Vertreter der Slowakei nämlich. Wer den Contest nicht kennt, dem sei mit einer kurzen Erläuterung geholfen: Ähnlich dem Eurovision Song Contest vertritt jeder Teilnehmer ein Land, dessen Teilnehmer er ins Rennen schickt. Sobald alle teilnehmenden Nationen vorgestellt worden sind, vergeben die Teilnehmer Punkte an die ihrer Meinung nach besten Kandidaten. Der letztjährige Sieger heißt Irland, diesmal sind ganze 33 Staaten am Start. Ich möchte an dieser Stelle einige slowakische Bands vorstellen, ohne mich schon auf einen Favoriten festnageln zu lassen. (Ihr dürft in den Kommentaren gern eure Präferenzen oder weitere Vorschläge kundtun.) More

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